Anreise

 

Moskau verfügt über drei internationale Flughäfen: Schremetjewo, Wnukowo und Domodedowo.

 

Schremetjewo

 

Dieser Flughafen wurde 1960 eröffnet. Im Grunde sind es zwei Flughäfen, die unter demselben Namen laufen. Schremetjewo Nummer 1 bedient allerdings nur Inlandsflüge und Flüge in die benachbarten baltischen Staaten. Schremetjewo Nummer 2 ist der eigentliche internationale Flughafen. Beide Flughäfen benutzen dieselben Lande- und Startbahnen, sind aber sonst vollkommen voneinander getrennt. Schremetjewo liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich der Stadt.

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt ganz ziemlich leicht nach Moskau. Busse fahren vom Flughafen aus zu vielen Stationen der Metro und zu den Bahnhöfen. Außerdem gibt es Minibusse, die als Mehrpersonen-Taxen fungieren. Sie fahren feste Strecken ab, ihr Endstellen sind die nächstgelegene Metrostationen. Steigt mal allerdings als erster Fahrgast in ein solches Taxi, muss man gegebenenfalls etwas warten - sie fahren erst ab, wenn sie voll besetzt sind.

 

Wnukowo

Dieser Flughafen ist der Älteste der drei in Moskau, er wurde schon 1941 in Betrieb genommen. Die deutsche Fluggesellschaft Germanwings bietet von deutschen Städten Direktflüge an. Wnukowo liegt etwa 30 Kilometer südwestlich von Moskau. Auch hier gibt es die Möglichkeit vom Sammeltaxen, außerdem fährt eine Buslinie zur nächsten Metrostation.

 

Domodedowo

Dieser Flughafen liegt etwa 35 Kilometer südlich vom Stadtzentrum Moskaus entfernt. Air Berlin und diverse andere internationale Linien fliegen diesen Flughafen an. Halbstündig verkehren von hier Züge nach zu den großen Bahnhöfen Moskaus. Busse und Sammeltaxen fahren die Gäste auch von hier zu den Metrostationen.

 

Fortbewegung vor Ort

 

U-Bahn

Die Metro in Moskau wurde 1935 in Betrieb genommen. Das U-Bahnnetz in Moskau ist das Größte und Tiefste der Welt, es lohnt sich, die Stadt auf diesem Weg kennen zu lernen. Manche Stationen sind so prächtig, dass sie allein schon einen Besuch wert sind - Kronleuchter findet man zum Beispiel in vielen Gängen. Außerdem beherbergt die Station Park Pobedy die vier längsten Rolltreppen der Welt - sie sind je 126 Meter lang.

 

Es gibt zehn Linien, die Ringlinie verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und alle Bahnhöfe miteinander. Von ihr aus erstrecken sich weitere 9 Linien in die restlichen Bezirke der Stadt. Im Jahr 2010 wird mit dem bau einer weiteren Linie begonnen. Sie wird ebenfalls einen Ring bilden, und in einem größeren Umkreis die Stationen verbinden.

 

Die Preise für die Fahrkarten sind nicht teuer, eine Karte für zehn Fahrten kostet etwa 3 Euro. Die Eingänge sind von 5:30 Uhr bis 2 Uhr nachts geöffnet, die Ausgänge schließen etwas später, da die letzten Bahnen bis etwa 2 Uhr verkehren.

 

Eine Besonderheit bilden die Durchsagen der Ringlinie. In den Zügen, die im Uhrzeigersinn fahren, wird die nächste Station von einer männlichen Stimme angesagt, bei den Zügen, die gegen den Uhrzeigersinn verkehren, von einer weiblichen Stimme. Die erleichtert blinden Passagieren die Orientierung.

 

Busse und Straßenbahn

Neben dem gut ausgebauten U-Bahnnetz gibt es auch eine großzügige Netzabdeckung durch Busse, Oberleitungsbusse und Straßenbahnen. Mit Hilfe dieser Verkehrsmittel lässt sich die Stadt wunderbar erkunden, sie fahren regelmäßig und in kurzen Abständen. Zu den Stoßzeiten können sie allerdings auch überfüllt sein. Tickets für die Busse und Bahnen können beim Fahrer selbst, an den Metro-Stationen oder an bestimmten Kiosken gekauft werden. In den Bussen müssen diese aber abgestempelt werden.